Bericht vom 1. PYCSPIRIT Trainingslager in den Osterferien 2026 am Gardasee
Opti A – Die Gruppe verbrachte wieder eine sehr intensive Trainings- und Regattawoche in Torbole mit teils starkem Wind. Alle 15 Kids sammelten wertvolle Erfahrungen, verbesserten ihre Technik und haben jede Menge leckere Pizza und Pasta gegenossen. Der gemeinsame Abschluss mit Schokohasen und einem Sprung in den See entschädigten für nur einen Ausflug in die Eisdiele und rundet eine intensive Woche ab.
Hier der Bericht der Gruppe in chronologischer Reihenfolge:
Am Samstag sind wir zu unserer Reise an den Gardasee aufgebrochen. Die Anreise war sehr schnell, was vielleicht daran lag, dass Johannes und Jost unterschiedliche Routen ausprobiert haben und wissen wollten, welche sich wohl besser fährt. Am Sonntag haben wir Bootsbau gemacht und anschließend eine kurze Einheit auf dem Wasser verbracht. Bei durchschnittlich 12-18 Knoten war viel Ausdauer im Hängen gefragt. Wir haben uns im Revier orientiert, indem wir Manöver trainiert haben und lange Am-Wind-Kurse gesegelt sind. Da Hannah, Helene und Lucas nun auch Teil des Kaders sind, waren wir am Abend gemeinsam mit dem Kader in unserem Lieblingsrestaurant Al Porto in Riva.
Am Montagmorgen begann unser Frühsport-Programm, dass Franka jeden Morgen mit uns durchgezogen hat. Das Wasserprogramm sah viel Wenden und Halsen vor. Und am Nachmittag haben wir uns zu Rennen mit dem Berliner Yachtclub getroffen.
Schon beim Rausfahren am nächsten Morgen zeigten sich die herausfordernden Wetterverhältnisse und einige Sportler*innen mussten sich nach dem Kentern erst einmal zurück in ihre Boote kämpfen. Denn Dienstag war ordentlich Ballermann. Trotzdem haben sich alle nach kurzer Zeit einigermaßen zurechtgefunden. Dann sind wir Up-and-Down-Manöver gesegelt. Danach wollten wir eigentlich Rennen segeln, aber die anderen Vereine wurden von der Wasserschutzpolizei in den Hafen geschickt und so sind wir auch lieber in den Hafen gefahren. Wir haben dann gewartet, ob der Wind (Sander hat zwischenzeitlich über 25 Knoten gemessen) weniger wird, wurde er aber nicht. Deshalb sind wir auf einen Berg gewandert, von dort war die Aussicht sehr schön.
Der Mittwoch hielt nach einem kurzen Training wieder kleine Übungsrennen mit den anderen Berliner Segelgruppen bereit. Dann sind wir aber auch schon reingefahren, weil die Eröffnungsfeier vom 44. Lake Garda Meeting anstand. Insgesamt waren mal wieder über 900 Optis vor Ort – aufgeteilt in fünf Fleets.
Am ersten Regattatag war die erste Wettfahrt auf entspannte 12 Uhr angesetzt, wurde aber wegen Startverschiebung erst um 13 Uhr begonnen. Die Wetterverhältnisse waren gut und wir haben drei Rennen geschafft.
Für Moritz lief es am ersten Wettfahrttag sehr gut. Abends waren wir mit allen 28 PYC-Segler*innen und ganz vielen Eltern (auch knapp 30 Personen) zusammen in einem Restaurant essen. Das ist doch echter Spirit!
Nach einem späten Start am zweiten Tag und langem Warten haben wir trotzdem noch zwei Rennen geschafft und waren um 18:30 im Hafen.
Der Samstagmorgen ging mit einem Geburtstagsständchen aller PYC-Kids für Jost los und weiter mit Frühsport. In der Vorbesprechung am Wasser haben insbesondere die Mini-As besprochen, wie sie das Boot gerade halten können, wie man bei Starkwind trimmt und sicher manövriert. Die etablierten As haben vor allem besprochen, wie es sich auf dem Gardasee strategisch gut segelt, das heißt, wo man am besten starten und hin kreuzen sollte. Auf den Start der Wettfahrten haben wir drei Stunden gewartet, aber dann ist doch noch eine starke Ora gekommen und es konnten zwei Rennen gesegelt werden. Sehr viele PYC-Kinder haben gut abgeschnitten. Und einige, darunter Sophia, Lino und Jakob konnten ihre Platzierung deutlich verbessern.
Von unseren As haben zwei die Goldfleet, vier die Silberfleet und drei die Bronzefleet erreicht.
Kaum zu glauben, dass zwischen Olivenbäumen auch Osterhasen unterwegs sind. Statt Frühsport hieß es am Sonntag für die ganze Gruppe Ostereier suchen. Auf jeden Fall wurden alle Schokohase gefunden. Auf dem Wasser riess dann am letzten Segeltag noch Linos Affenschaukel. Was aber nicht ganz so schlimm war, da die Bronze-, Emerald- und Plastikfleets gar nicht segeln konnten, weil der Wind die ganze Zeit gedreht hat und daher die Bedingungen nicht gut waren. Die Silber- und Goldfleet sind noch ein Rennen gesegelt, wobei es erstmal zu vielen missglückten Startversuchen kam. Bronze hat noch zwei Starts versucht, ist aber aufgrund von Frühstarts auch gescheitert.
Danach sind wir reingefahren, haben superschnell verladen und zum Abschluss im eiskalten See gebadet.
Text von allen Optis As, Bilder von Charlotte, Johannes, Jost, Thomas und Franka